Alarmierungen:
Einsatz-Nr. 00618.01.2012 - 08:20h | FBMA
Einsatz-Nr. 005
18.01.2012 - 05:46h | FBMA
Einsatz-Nr. 004
14.01.2012 - 16:14h | P-TÜR
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Nächster Dienst:
Datum: 21.02.2012Thema: Sicherheit
Dozent: Ludwig
Beiträge:
Neues Designkonzept der Fahrzeugbeklebung, erhöht die Sicherheit
09.01.2012
Die Feuerwehr Wuppertal setzt bei Fahrzeugneubeschaffungen, auf ein überarbeitetes Designkonzept, welches nicht nur optisch etwas moderner erscheint, sondern vielmehr zur besseren Wahrnehmbarkeit im öffentlichen Verkehrsraum beiträgt. [ weiter ]
Heißausbildung im Brandcontainer
14.06.2011
An diesem Wochenende stand ein umfangreiches Training zur Brandbekämpfung unter Realbedingungen auf dem Programm [ weiter ]
Aktualisierungen:
Mittwoch, 18.01.2012 - 22:18hEinsatz hinzugefügt | [ link ]
Rauchwarnmelder - Ihre Lebensversicherung!
» Wenn es brennt, habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen! «
Falsch! Sie haben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein.
» Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher. «
Falsch! Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.
- Rund 600 Brandopfer hat die Bundesrepublik Deutschland jährlich zu beklagen,
welche bei Wohnungsbränden in Privathaushalten ihr Leben verlieren. - 6000 Schwer –, und Schwerstverletzte, oftmals lebenslang von Brandver-
letzungen gezeichnet, können sich in aller letzter Sekunde aus den Flammen retten. - Die Ursachen für die ca. 200.000 Brände im Jahr sind nicht Fahrlässigkeit,
vielmehr werden Brände durch technische Defekte der unzähligen sich im
Haushalt befindlichen Elektrogeräte verursacht, die ohne eine Früherkennung
durch Rauchmelder schnell zur Katastrophe werden. - Die meisten Opfer sterben nicht an den direkten Folgen des Feuers sondern
durch die Inhalation der hoch-giftigen Brandgase, welche zum Teil weder
Geruchs-, noch Farbstoffe beinhalten.
Schon zwei bis drei tiefe Atemzüge reichen aus, um sich in akuter
Lebensgefahr zu befinden.
Welches Gerät für welche Anwendung?
Prinzipiell gibt es verschiedene Arten von Warngeräten, welche sich zum einen in ihrer technischen Funktionsweise zum anderen im Umfang der Branderkennung und Übermittlung unterscheiden:
- Optische Rauchwarnmelder
Funktionsweise:
Diese Rauchmelder arbeiten nach dem Streulichtverfahren: Klare Luft reflektiert praktisch kein Licht. In der Luft schwebenden reflektierenden Rauchpartikel werden von einer sensiblen Fotolinse erkannt, welche dem Rauchmelder das Alarmsignal geben.
Anwendungen:
Diese Rauchmelder sind die meist verbreiteten, welche prinzipiell für jegliche Anwendung im privaten Haushalt geeignet sind. Ausnahme: Küche und Bad . Die beim Kochen oder Baden entstehenden Dämpfe wie Kochdunst und Kondenswasser können ebenfalls für ein „Anschlagen“ des Rauchmelders führen und für Fehlalarme sorgen. - Wärmewarnmelder
Funktionsweise:
Dieser Melder arbeitet nach dem Temperaturanstiegsprinzip. Bei Erfassung eines ungewöhnlichen Temperaturanstiegs löst dieser einen Alarm aus.
Anwendungen:
Er eignet sich speziell zum Erkennen von Bränden, die sich schnell oder mäßig schnell ausbreiten und in Situationen, in denen ein optischer Rauchwarnmelder nicht eingesetzt werden kann. Beispiel: Küche und Bad. Aber er schützt nicht vor Brandrauch! - Gasmelder (CO Kohlenmonoxid)
Funktionsweise:
Diese Melder arbeiten mit modernen Halbleiter-Sensoren (TGS-Sensoren) welche bei Anhaftung von Gasmolekühlen den Widerstand ändern. Dadurch können in Abhängigkeit der Gaskonzentrationsmenge verschiedene Alarmstufen definiert werden.
Anwendungen:
Ein Gasmelder ist eine wichtige Ergänzung des Brandschutzkonzeptes, wenn in der Wohnung, im Wohnwagen oder im Boot Gas genutzt wird. Schon bei Erreichen von absolut ungefährlichen Gaskonzentrationen wird Alarm ausgelöst, so ist eine rechtzeitige Schadensbehebung möglich.
Kohlenmonoxid ist für Mensch und Tier lebensgefährlich, es ist unsichtbar und
geruchlos und dadurch kaum wahrzunehmen.
Zudem hat CO eine mit Raumluft vergleichbare Dichte, sodass es sich komplett
mit der Atemluft vermischt. Schon wenige Atemzüge können zur Ohnmacht und im
weiteren Verlauf zum Tod führen.
Ein Auftreten von CO ist z.B. bei defekten Heizanlagen oder einem nicht ordnungsgemäß funktionierenden Kamin möglich!
Wo sollten sie Rauchmelder anbringen?
Grundsätzlich gehören Rauchmelder in jeden Flur und Treppenraum, sowie in Zimmern in denen nachts geschlafen wird. Je nach Wohnungsgröße, sind weitere Rauchmelder sinnvoll um einen vollständigen Schutz zu erreichen.
Einige Beispiele:
- Appartement / 1-Zimmerwohnung
In einen Appartement ist ein Rauchwarnmelder in der Zimmermitte vollkommen ausreichend. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, installieren Sie einen weiteren Rauchmelder unmittelbar an der Wohnungstür zum Flur. - 3- Zimmerwohnung
Der Flur ist der zentrale Punkt, hier gehört in jedem Fall ein Rauchmelder hin. Ergänzend dazu, werden weitere Rauchmelder in den Zimmer positioniert, in denen geschlafen wird. Optional: Ein Rauchmelder im Wohnzimmer. - Ein- / Mehrfamilienhaus
Ausgangspunkt ist wieder der Flur, hinzu kommt das Treppenhaus. Empfehlenswert wäre ein Rauchmelder pro Etage. Weitere Rauchmelder werden wieder in allen Schlafräumen positioniert. Vergessen Sie keinesfalls die Kellerräume, hier versteckt sich erhöhtes Gefährdungspotential!
Besonders empfehlenswert, ist eine Komplettlösung bestehen aus untereinander kommunizierenden Rauchwarnmeldern. Löst der Rauchmelder z.B. im Keller einen Alarm aus, so werden alle anderen Rauchmelder ebenfalls ausgelöst.
Mehr Informationen diesbezüglich, erhalten Sie in Ihrem Fachgeschäft.