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Letzte Änderung am Samstag, 23. Mai 2009 um 14:58 Uhr.







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Versorgung

Versorgungskonzept

Im Sommer 2003 wurde der neue GW-L - der zur Hälfte von dem Förderverein unserer Einheit finanziert wurde - in Dienst gestellt. Dies nahmen wir zum Anlass den Ist-Zustand unserer Versorgungskomponete zu überprüfen. Das Ergebnis war erschreckend.
Wir stellten Schwächen in den Bereichen Alarmierungssystem

Verpflegung

Technische Ausstattung

Neuer Einsatzbereich: Versorgung überörtlich in Verbindung mit dem Verband 5 Regierungsbezirk Düsseldorf (Kurz:Verband5) fest.

Zusammenfassend kann der Ist-Zustand – wenn auch leicht überspitzt - wie folgt dargestellt werden:
Wenn der Einsatzleiter einer großen Einsatzstelle - der eigentlich andere Aufgaben hat - Hunger bekam, wurde die Versorgungskomponente alarmiert und sollte möglichst sofort die Verpflegung für die Einsatzkräfte zur Einsatzstelle bringen. Für die Verpflegung hatten wir eine große Auswahl, nämlich zwischen Erbsensuppe und Erbsensuppe und das zu jeder Zeit. Das dies den Unmut der Einsatzkräfte hervorruft, die beispielsweise während eines schweren nächtlichen Einsatz dann in den frühen Morgenstunden einen Teller Erbensuppe zum Frühstück bekamen, kann man sich leicht vorstellen. Die technische Ausstattung, zum Einrichten einer Versorgungsstelle kann man vielleicht gerade noch als improvisiert einstufen. Dieser Stand hat nichts mit einer professionell arbeitenden Feuerwehr zu tun. Eine geregelte Versorgung für den neuen Einsatzbereich im Rahmen des Einsatzes des Verband 5 (Verpflegung von 154 Einsatzkräften aus Wuppertal, Solingen und Remscheid, die bei Großschadenslagen - wie z.B.: Hochwasser an der Oder, Waldbrand in Brandenburg - eingesetzt werden sollen) kann auch nicht mit der besten Improvisation bei dieser Ausstattung bewältigt werden.
Das Jahr 2004 haben wir genutzt um ein Versorgungskonzept (als pdf-Datei verfügbar) zu erarbeiten. Das Konzept war schnell gefunden, die Finanzierung hingegen war das größere Problem. Schließlich hatten wir auch dieses Problem Anfang 2005 gelöst. Die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg stellt uns einen Betrag von € 10.000,- zum Ausbau des Gerätewagens zur Verfügung. Auch von der Berufsfeuerwehr werden uns Mittel zur Verfügung gestellt (Sachleistungen und Um- und Einbauten, die von Fachwerkstätten erfolgen müssen). Der Förderverein wird auch bei diesem Projekt einen Teil der Kosten übernehmen. So hat er zu diesem Zweck schon sieben Handfunksprechgeräte finanziert, die sowohl bei Brandeinsätzen als auch bei einem Versorgungseinsatz eingesetzt werden, gespendet. Unsere Einheit wird in den nächsten Monaten neben den normalen Diensten (Einsätze, Übungsdiensten, Brandschutzerziehung, Ausbildungsveranstaltungen, usw.) die technische Ausstattung bauen.
Über die Fortschritte bei der Umsetzung des neuen Versorgungskonzeptes werden wir Sie informieren.
Informationen über den Ausbau des Gerätewagen-Logistik (GW-L) finden Sie unter der Rubrik "Eigeniniative"

Bericht vom 15.05.2005

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